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Der Masterplan Mobilität für Lippe

Lippe bleibt mobil und verbindet. Dafür ist ein System erforderlich, das unterschiedliche Verkehrsmittel – Bahn, Bus, Auto, Fahrrad, Fußgänger – für alle effektiv miteinander vernetzt. Mit dem Masterplan Mobilität erarbeitet der Kreis Lippe gemeinsam mit der KVG und dem Büro plan:mobil nun ein integriertes Konzept, das Leitlinien einer zukunftsfähigen Mobilität liefert. Es bündelt bisherige Aktivitäten, identifiziert Hemmnisse und entwickelt mögliche Mobilitätsszenarien für den Kreis. Der fertige Masterplan soll Ende 2024 vorliegen. Bis dahin sollen konkrete Handlungs- und Maßnahmenempfehlungen entstehen, die der Kreis zusammen mit den Kommunen und der Politik angehen möchte.

Masterplan Mobilität

Kontakt

L. Grünreich
Referentin VV2
Felix-Fechenbach-Straße 5
32756 Detmold

In Kooperation mit den lippischen Städten und Gemeinden:

Wappen der lippischen Städte und Gemeinden

Warum braucht Lippe einen Masterplan?

Bereits heute gibt es viele Möglichkeiten, im Kreis Lippe unterwegs zu sein: zu Fuß, mit dem Fahrrad, Bus, Auto oder Zug. Der Kreis Lippe und seine Kommunen verfügen über viele Konzepte und Planungen mit Zielformulierungen und Maßnahmen für die künftige Weiterentwicklung im Bereich Mobilität. Für die kreisweite Umsetzung von Projekten bedarf es eines Rahmens, in dem Strategien, Maßnahmen und Akteure zielgerichtet zusammengeführt werden. Mit dem Masterplan Mobilität für den Kreis Lippe wird daher ein integriertes Mobilitätskonzept erstellt, in welchem Leitlinien für die strategische Planung einer zukunftsfähigen Mobilität in einem partizipativen Prozess mit Verwaltung, Kommunen, Verkehrsträgern, Wirtschaft, Politik und der Öffentlichkeit entwickelt werden.

Wie sieht das Vorgehen aus?

Über die gesamte Laufzeit erfolgt eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und ein breiter Beteiligungsprozess, regelmäßige Abstimmung mit Planungspartnerinnen und -partnern sowie die Präsentation in politischen Gremien.

Öffentlichkeitsbeteiligung

Ob zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit – Mobilität betrifft uns alle. Daher bezieht der Masterplan auch die Öffentlichkeit ein. Lipperinnen und Lipper sind gefragt, ihr Wissen über Mobilität im Kreis Lippe oder auch ihre Hinweise, wie Sie künftig mobil sein wollen, einzubringen. Dafür sind drei Beteiligungsphasen vorgesehen, in denen wir herzlich einladen, sich in den Prozess einzubringen.

Phase 1: Wo gibt es Probleme im Kreis Lippe? Was funktioniert gut? (geplant für Sommer 2023)

Phase 2: Wie sieht eine gemeinsame Vision für die künftige Mobilität im Kreis Lippe aus? Wie erreichen wir diese Ziele? (geplant für Anfang 2024)

Phase 3: Wie bewerten Sie die entwickelten Maßnahmen? (geplant für Herbst 2024)

Die genauen Termine der Beteiligungsphasen werden rechtzeitig bekannt gegeben. Die erste Beteiligungsphase ist für August 2023 vorgesehen.

Weiterführende Informationen

FAQ Masterplan

Was ist der Masterplan Mobilität?

Der Masterplan Mobilität ist ein strategischer Rahmen für die Verkehrsentwicklung. Dieser enthält neben den strategischen Zielen für den Kreis Lippe auch konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen, um diese zu erreichen. Die Maßnahmen werden in einem integrierten Gesamtkonzept zusammengeführt - mit Aussagen zur Priorität sowie zur Finanzierbarkeit im Zusammenhang mit bestehenden Förderprogrammen. Auch Personalbedarfe und Schnittstellen zu anderen Themenfeldern werden dabei berücksichtigt.

Wird der gesamte Kreis Lippe betrachtet?

Der Masterplan Mobilität für den Kreis Lippe betrachtet das gesamte Kreisgebiet sowie die regionalen Verflechtungen, z. B. in Richtung Bielefeld, Paderborn, Minden oder Höxter.

Was ist das Ergebnis des Masterplans?

Das Ergebnis wird ein strategischer Rahmen für die Mobilitätsplanung für den gesamten Kreis Lippe.
Ziel ist eine zukunftsfähige und bedarfsgerechte Infrastrukturentwicklung und Mobilitätsversorgung für das Kreisgebiet unter Einbezug aller Verkehrsmittel zu entwickeln. Sie soll individuelle und öffentliche Mobilität neu, emissionsarm und zukunftsfähig organisieren und soziale Einrichtungen, die Versorgungsinfrastruktur, Wohn- und Arbeitsplätze durch öffentliche Verkehrsangebote vernetzen und regionale Mobilitätsachsen stärken.

Welche Verbindlichkeit hat der Masterplan?

Das Gesamtkonzept soll durch einen politischen Beschluss die Ziele für die Verkehrsentwicklung festlegen und eine verbindliche Handlungsgrundlage für die kommenden Jahre sein.

Definition von Begrifflichkeiten

Was ist Multimodalität?
Multimodalität bedeutet, dass verschiedene Verkehrsmittel verfügbar sind, um Wege zurückzulegen. So ist eine Person multimodal unterwegs, wenn er oder sie zur Arbeit radelt, mit dem Auto zum Einkaufen fährt und für den Weg ins Fitnessstudio den Bus nimmt.

Was ist Intermodalität?
Intermodalität bedeutet die Verkettung verschiedener Verkehrsmittel für einen Weg. Eine Person ist dann intermodal unterwegs, wenn sie etwa mit dem Fahrrad zur Bushaltestelle fährt, den Bus nimmt und dann zu Fuß zum Zielort geht.

Was bedeutet Umweltverbund?
Der Umweltverbund bezeichnet die Gruppe „umweltverträglicher“ Verkehrsmittel, d. h. die nicht motorisierten Verkehrsträger wie Fuß- und Radverkehr (einschließlich Pedelecs), den Öffentlichen Personennahverkehr (Bahn, Bus, Tram, Taxen etc.) sowie die gemeinsame Nutzung von Verkehrsmitteln wie Car- und Bikesharing oder Mitfahrzentralen.

Der Masterplan entsteht in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro plan:mobil.

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