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Kreis Lippe nimmt am Landesprogramm „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Nordrhein-Westfalen“ teil

06. Feb 2024

Landrat Dr. Axel Lehmann hat die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterzeichnet. Mit der Charta werden Unternehmen, Behörden und Organisationen in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, die sich besonders für die Pflegefreundlichkeit ihres Unternehmens stark machen.

Kreis Lippe nimmt am Landesprogramm „Vereinbarkeit von Beruf & Pflege in Nordrhein-Westfalen“ teil

Landrat Dr. Axel Lehmann (Zweiter von links) präsentiert gemeinsam mit Georg Oberkötter (links) vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen die unterzeichnete Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Es freuen sich Ute Stelter vom Betrieblichen Eingliederungsmanagement des Kreises Lippe (von links), Sandra Stövesand und Ewa Giese vom FABEL-Service sowie Jan-Hendrik Schnecke vom Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft und Verwaltungsvorständin Sabine Beine. Foto: Kreis Lippe

Landrat Dr. Axel Lehmann hat die Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege unterzeichnet. Mit der Charta werden Unternehmen, Behörden und Organisationen in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, die sich besonders für die Pflegefreundlichkeit ihres Unternehmens stark machen. „Die Unterstützung und Information unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Ausnahmesituationen der Pflege ist für den Kreis Lippe sehr wichtig. Deshalb machen wir beim Landesprogramm mit. Wir lassen niemanden allein“, betont Landrat Dr. Axel Lehmann.

„Die NRW-weite Initiative dient der Fachkräftebindung, stabilisiert die häusliche Pflege und entlastet erwerbstätige pflegende Angehörige. Sie bietet konkrete Unterstützung für Unternehmen und Beschäftigte und ebnet den Weg zu regionalen Entlastungsangeboten“, erklärt Georg Oberkötter vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Kreis Lippe bietet bereits seit Jahren Hilfestellungen für Mitarbeitende mit Pflegeaufgaben. So gibt es zahlreiche unterschiedliche Teilzeit- und Arbeitszeitmodelle, die nicht nur die Betreuung von Kindern, sondern auch die Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger erleichtern sollen.
Im vergangenen Jahr wurde eine Selbsthilfegruppe für Mitarbeitende mit Pflegeaufgaben ins Leben gerufen. Die Gruppe läuft seitdem erfolgreich und wird fachlich begleitet. Der Kreis Lippe betreibt zudem zusammen mit den Pflegekassen den Pflegestützpunkt, in dem alle Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen eine individuelle, unabhängige und trägerneutrale und kostenfreie Beratung durch qualifizierte Pflegeberaterinnen und –berater erhalten.

Darüber hinaus hat der Kreis intern vier Pflegelotsinnen und -lotsen ausgebildet, die den Mitarbeitenden neben der Pflegeberatung ebenfalls zur Verfügung stehen. Die zuständige Verwaltungsvorständin Sabine Beine stellt heraus: „Dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich zu ihrer eigentlichen Arbeit beim Kreis Lippe für ihre Kolleginnen und Kollegen als Pflegelotsinnen und -lotsen engagieren, ist ein wichtiges Signal. Es ist ein niederschwelliges Angebot, das jederzeit genutzt werden kann.“

Unterstützung bekommen betroffene Mitarbeitende auch beim FABEL-Service – Familienbetreuung Lippe. Dort wird ebenfalls in Pflegesituationen beraten und Betroffene können eine Mappe mit wichtigen Informationen zum Thema Pflege und möglichen Ansprechpartnern bekommen. Für Verwaltungsvorstand Dr. Olaf Peterschröder ist wichtig: „Der FABEL-Service als Zusammenschluss lippischer Unternehmer und des Kreises zeigt, dass sich unser Unterstützungsangebot nicht nur auf den Kreis als Arbeitgeber beschränkt. Unsere Mitarbeiterinnen der Familienbetreuung engagieren sich im gesamten Kreisgebiet, um bei familiären Notlagen Hilfestellungen zu bieten.“

Mit der Teilnahme am Landesprogramm unterstreicht der Kreis Lippe als Arbeitgeber sein Ziel, die Pflegefreundlichkeit in der Behörde fortwährend auszubauen. Das Thema „Pflege“ findet darüber hinaus weiterhin Berücksichtigung im internen Fortbildungsprogramm des Kreises.

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