Lage in der Ukraine - Informationen des Kreises Lippe

Lage in der Ukraine - Informationen des Kreises Lippe

Viele Menschen fragen sich, wie sie in der aktuellen Lage in der Ukraine helfen können. Den Kreis Lippe erreichen außerdem viele Fragen dazu, wie flüchtende Verwandte oder Freunde aus der Ukraine unterstützt werden können.

Auf dieser Seite finden Sie folgende Informationen:

Kreis Lippe sucht Sprachmittler

Um den geflüchteten Menschen aus der Ukraine bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen, sucht der Kreis Lippe über sein Kommunales Integrationszentrum (KI) weitere Übersetzer oder Personen mit guten Kenntnissen der ukrainischen oder russischen Sprache. Die Sprachmittler sollen beim Ankommen in Lippe und bei Behördengängen in den Vormittagsstunden helfen. Interessierte können sich bei Dr. Frank Klute vom KI des Kreises Lippe per Mail oder unter 05231 62-1483 melden.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung in ukrainischer und russischer Sprache

Die Impfstellen des Kreises Lippe in Blomberg, Detmold und Lemgo stehen allen Geflüchteten offen, jeder kann das Angebot nutzen, auch ohne Krankenkassenkarte. Auch das privat betriebene Impfzentrum in der Messehalle Bad Salzuflen geht diesen Weg.

Weitere Informationen zu Impfungen in Lippe finden Sie auf unserer Infoseite zur Corona-Schutzimpfung. Dort finden Sie die Informationen in deutsch und auch in viele weitere Sprachen übersetzt

Krisenhotline des Auswärtigen Amts

Deutsche Staatsangehörige in der Ukraine können sich an die Krisenhotline des Auswärtigen Amts wenden:

+49 (0) 30 / 5000 3000

Weitere Informationen des Auswärtigen Amts:

Vereinfachter Antrag auf Leistungen für Asylbewerber

Geflüchtete aus der Ukraine können den vereinfachten Antrag auf Leistungen für Asylbewerber nutzen:

Ankommen in Lippe: Antworten auf häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen (FAQ) zum Ankommen in Lippe.

Wo muss sich ein Geflüchteter melden?

Der erste Weg ist zum Sozialamt der Stadt oder Gemeinde. Möchte die Person keine finanziellen Hilfeleistungen in Anspruch nehmen, ist eine Meldung bei den örtlichen Behörden trotzdem wichtig, um einen Überblick zu bekommen, wie viele Geflüchtete schon in Lippe angekommen sind.

Was muss beachtet werden, wenn jemand privat einen Geflüchteten aufgenommen hat?

Auch hier ist der erste Weg zum örtlichen Sozialamt. Dort kann das Anliegen besprochen werden.

Ansprechpartner aus den Städten und Gemeinden finden Sie auch auf dieser Seite unter .

Warum muss sich ein Geflüchteter bei der Stadt oder Gemeinde melden?

Das örtliche Sozialamt nimmt die Stammdaten des Geflüchteten auf, um bei Bedarf Unterstützung zu Unterkunft, Sozialhilfe oder Krankenhilfe gewährleisten zu können. Diese Daten sind auch später für die Registrierung bei der oder der Stadt Detmold wichtig.

Für die Datenerfassung der Stammdaten der Geflüchteten stehen Formulare zur Verfügung:

Wann hat ein Geflüchteter Anspruch auf Sozialleistungen und wie erhält er Sozialleistungen?

Sobald eine geflüchtete Person hilfsbedürftig ist, also ein Schutzgesuch äußert (Unterkunft, Verpflegung, medizinische Versorgung) ist sie nach dem Asylbewerberleistungsgesetz leistungsberechtigt. Dafür geht man zunächst zum örtlichen Sozialamt. Es ist wichtig, dass später die Registrierung durch die zuständige Ausländerbehörde nachgeholt wird.

Nachdem die Person in der Stadt oder Gemeinde angemeldet ist, kann sie vor Ort ein Antrag auf Sozialleistungen ausfüllen. Entsprechende Leistungen werden dann mittels Barscheck oder Bargeld ausgezahlt. Mit der Meldebescheinigung kann auch ein Konto eingerichtet werden, auf das die Leistungen dann eingezahlt werden.

Wie bekommt ein Geflüchteter ein Aufenthaltsdokument?

Das steht mit den örtlichen Sozialämtern in Kontakt und steuert darüber die ausländerrechtliche Registrierung. Der Termin beim Ausländeramt wird den Geflüchteten rechtzeitig mitgeteilt. Für Geflüchtete, die in Detmold angekommen sind, ist das Ausländeramt der Stadt Detmold zuständig.

Arbeit: An wenn können sich Geflüchtete wenden, wenn sie Arbeit suchen? Was muss ein Geflüchteter tun, wenn er bereits eine Arbeitsstelle gefunden hat?

Wichtig: Sie benötigen eine Aufenthaltserlaubnis, um arbeiten zu dürfen. Wenn Sie eine Arbeitsstelle gefunden haben, kann das Ausländeramt kurzfristig die nötigen Dokumente ausstellen. Eine Kontaktaufnahme mit Angabe von Kontaktdaten ist über die E-Mail-Adresse Ukrnrgstrrngkrs-lppd möglich.

Die Bundesagentur für Arbeit beantwortet den Geflüchteten aus der Ukraine Fragen rund um die Arbeits- und Ausbildungssuche unter einer Sonderhotline: Die Hotline ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr unter 0911 17 87 91 5 erreichbar. Das Angebot ist auf Ukrainisch und Russisch verfügbar.

Ein Geflüchteter ist krank – kann er zum Arzt gehen?

Wenn sich ein Geflüchteter bei der zuständigen Stadt oder Gemeinde gemeldet hat, bekommt er dort einen Behandlungsschein und kann damit einen Hausarzt oder Facharzt aufsuchen.

Ist der Zustand lebensbedrohlich, ist die 112 zu wählen. Außerhalb der Sprechzeiten, am Wochenende und Feiertagen kann die 116 117 gewählt werden, wenn der Zustand nicht lebensbedrohlich ist und keinen Aufschub bis zur nächsten Sprechstunde des Arztes zulässt.

Für Schwangere gibt es die Möglichkeit, einen Zuschuss für die Erstausstattung zu bekommen dazu können sie sich unter anderem hier beraten lassen:

  • AWO Beratungsstelle für Schwangerschaft und Familienplanung
    Engelbert-Kämpfer-Straße 4, 32657 Lemgo
    Telefon: 05261 66 07 27 0, E-Mail, Internet: www.awo-lippe.de
  • Kath. Schwangerschaftsberatung Caritas Sozialdienst kath. Frauen e.V. Bielefeld
    Wallgraben 8 - 12, 32756 Detmold
    Telefon: 0152 27 84 16 52

Weitere Informationen zur medizinischen Versorgung gibt es im Internet auf der Seite Seite "Medizinische Versorgung" der Initiative "Germany4Ukraine"(auch in ukrainisch und russisch), außerdem hat das Bundesgesundheitsministerium Antworten auf häufige Fragen zur medizinischen Hilfe für Ukrainerinnen und Ukrainer zusammengestellt.

Was muss bei Haustieren beachtet werden, die die Geflüchteten mitbringen?

Die Ukraine ist in Bezug auf die Tollwut ein nicht gelistetes Drittland. Das heißt: Normalerweise muss vorab eine Genehmigung vorliegen, wenn Haustiere mitgebracht werden, vor allem müssen die Haustiere aber gegen Tollwut geimpft sein.

Für Geflüchtete aus der Ukraine gelten aber vereinfachte Sonderregeln: Tierhalter können mit ihren privaten Heimtieren bis auf Weiteres aus der Ukraine einreisen, ohne vorab eine Genehmigung beantragen zu müssen.

Die Haustiere sollten aber von einem Tierarzt untersucht und nachträglich hier in Deutschland auf Tollwut geimpft werden. Für Geflüchtete, die in Lippe gemeldet sind, übernimmt das Veterinäramt die Kosten für die Impfung. Voraussetzung ist, dass es sich um rein private Haustiere handelt.

Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie unter unter dem Punkt "Geflüchtete mit Haustieren: Veterinäramt".

Psychosoziale Beratungsstellen im Kreis Lippe

Hier gibt es psychosoziale Beratungsstellen und Angebote: 

  • Lippische Landeskirche: Psychologische Beratung für diverse Zielgruppen
    Telefon: 05231 99 28 0, telefonisch erreichbar: Montag bis Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag: 14.00 bis 18.00 Uhr; Internet: www.ev-beratung-lippe.de,
  • AWO Kreisverband Lippe e.V.: Psychosoziale Beratung - Für Senioren und Pflegebedürftige
    Lorena Rösch, Am Gelskamp 13, 32758 Detmold
    Telefon: 05231 30 33 066 8Montag - Freitag nach telefonischer Vereinbarung), E-Mail
  • Diakonieverband Bad Salzuflen: Psychosoziale Beratung
    Gisela Burkhardt, Heldmannstraße 45, 32108 Bad Salzuflen
    Telefon: 05222 99 95 40, E-Mail
  • Freie Altenhilfe e. V. - Lemgo: Psychosoziale Beratung
    Ulrike Giebel, Echternstraße 126, 32657 Lemgo (Hansehaus)
    Telefon: 05261 77 07 19 3, E-Mail
  • Elisenstift Beratungsbüro: Psychosoziale Beratung
    Annegret Koralewicz, Mittelstraße 2, 32683 Barntrup
    Telefon: 05263 95 78 54 4, E-Mail

Wo finde ich weitere Informationen zu den Themen Einreisen nach und Leben in Deutschland und Lippe?

Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine

Sie wollen Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen? Hier finden Sie weitere Informationen sowie Ihre Ansprechpartner. .

Sie wollen Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen? Hier sind Ihre Ansprechpartner in den Städten und Gemeinden

Aktuell fragen viele Menschen, wo sie sich melden können, um Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen oder auch, wo sich Geflüchtete aus der Ukraine melden können, um in Lippe aufgenommen zu werden.

Für diese Fragen sind die Städte und Gemeinden in Lippe die richtige Anlaufstelle. Nachfolgend finden Sie die Ansprechpartner aus den Städten und Gemeinden:

  • Barntrup
    Kai Heldt, 05263 40 91 53 und Christian Koch, 05263 40 91 57, krnhlfbrntrpd
    • Schlangen
      M. Makoza, 05252 98 11 50
      A. Müller, 05252 98 11 31
      C. Weichert, 05252 98 11 30
      krngmnd-schlngnd

Sie wollen unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen? Hier sind Ihre Anlaufstellen in Lippe

Falls Familien oder einzelne Personen Möglichkeiten und vor allem auch zeitliche Ressourcen sehen, ein Kind oder einen Jugendlichen aufzunehmen, müssten einige Voraussetzungen erfüllt sein, um den Kinderschutz sicherzustellen und den Kindern und Jugendlichen gute Chancen zu eröffnen, in Ruhe anzukommen. Diese Rahmenbedingungen können bei den Kommunen erfragt werden (). Zudem kann so geklärt werden, welche Beratungs-und Hilfsangebote in Anspruch genommen werden können. Dies gilt auch für Menschen, die bereits in den vergangenen Tagen unbegleitete Kinder oder Jugendliche aus der Ukraine bei sich aufgenommen haben. Die lippischen Jugendämter empfehlen, der Meldepflicht bei der örtlichen Meldebehörde schnellstmöglich nachzukommen.

Wer in Lippe aus der Ukraine geflüchtete, unbegleitete Kinder bei sich aufnehmen möchte oder bereits aufgenommen hat, soll das örtlich zuständige Jugendamt informieren. Die Lippischen Jugendämter wollen die Hilfen bündeln, deshalb sollen sich die Lipper direkt an ihre örtlich zuständigen Jugendämter wenden:

Jugendamt der Stadt Detmold: krndtmldd oder 05231 97 71 11, erreichbar montags bis donnerstags zwischen 9 und 15 Uhr und freitags von 9-12 Uhr
Jugendamt der Stadt Lemgo: jgndmtlmgd
Jugendamt der Stadt Bad Salzuflen: krnBd-Slzflnd
Jugendamt der Stadt Lage: jgndmtlgd

Jugendamt Kreis Lippe für die 12 Städte und Gemeinden in Lippe: E-Mail: jgndmtkrs-lppd

Sie suchen Anlaufstellen für Geflüchtete mit Behinderung aus der Ukraine?

Für Geflüchtete mit einer Behinderung aus der Ukraine können Sie folgende Anlaufstellen in Lippe ansprechen, um sich über Möglichkeiten der Unterstützung zu informieren:

  • Lebenshilfe Lemgo:
    Nina Ukley, 05261 66 73 32 0; flchtlngshlflbnshlf-lmgd
    Erreichbar Montag bis Donnerstag von 8 bis 16:45 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr

Einreise nach Lippe und Begleitung von Geflüchteten: Anlaufstellen des Kreises Lippe

Hier finden Sie die Ansprechpersonen beim Kreis Lippe rund um die Themen Hilfsangebote für die Ukraine, Einreise nach Lippe und Begleitung von Geflüchteten aus der Ukraine:

Einreise nach Lippe: Ausländeramt

Für Fragen zur Einreise nach Lippe ist das Ihre Anlaufstelle. Viele Informationen zu Einreise und Aufenthalt finden Sie bereits in unserer Dienstleistung zu . Der Kreis Lippe hat im Ausländeramt eine Registrierstelle aufgebaut, die ab dem 28. März ihre Arbeit aufnimmt. Hier können ukrainische Geflüchtete erfasst werden. Wichtiger Hinweis: Die Registrierung im Ausländeramt ist nur mit Termin möglich. Der Termin beim Ausländeramt wird rechtzeitig mitgeteilt.

Bitte beachten Sie: Wer nach Detmold einreisen und dort wohnen möchte, wendet sich an das Ausländeramt der Stadt Detmold.

Wo finde ich weitere Informationen und Antworten auf häufige Fragen (FAQ) zur Einreise?

Viele häufige Fragen rund um Einreise und Aufenthalt in Deutschland werden auf folgenden Internetseiten beantwortet:

Geflüchtete mit Haustieren: Veterinäramt

Für Geflüchtete aus der Ukraine, die ihre privaten Haustiere mitbringen, gelten aktuell erleichterte Sonderregeln:

Normalerweise muss bereits bei Einreise sichergestellt sein, dass die Tiere gegen Tollwut geimpft sind. Aufgrund der aktuellen Situation können Geflüchtete die Impfung ihrer privaten Haustiere gegen Tollwut auch in Deutschland nachholen.

Wohin können sich Geflüchtete aus der Ukraine mit ihren privaten Haustieren wenden?

Bitte wenden Sie sich mit ihrem privaten Haustier an einen Tierarzt, möglichst an einen Tierarzt im Kreis Lippe. Wenn ein Tierarzt außerhalb des Kreises Lippe aufgesucht werden soll, melden Sie sich am besten vorher beim Veterinäramt des Kreises Lippe.

Der Tierarzt untersucht das Tier, impft es gegen Tollwut und führt die erforderliche Blutuntersuchung zur Titer-Bestimmung durch. Außerdem nimmt der Tierarzt die Kennzeichnung des Tieres vor und stellt den erforderlichen EU-Heimtierausweis aus.

Die Kosten hierfür trägt das Veterinärmt des Kreises Lippe, sofern es sich um eine rein private Tierhaltung handelt.

Bis der Schutz durch die Impfung bei den Tieren gilt, sollen die Tierhalter darauf achten, dass die Tiere im Haus bleiben und keinen Kontakt zu anderen Tieren und Menschen haben. Bei Hunden ist es in Einzelfällen möglich, dass für eine kurze Zeit an der Leine ausgeführt werden - auch dann dürfen sie aber keinen Kontakt zu anderen Tieren oder Menschen haben, bis der Impfschutz hergestellt ist.

Hinweis: Diese Regelung gilt nicht für gewerbliche Transporte, die Regelungen zur gewerblichen Einfuhr von Tieren aus der Ukraine bleiben davon unberührt.

Unterkünfte für Haustiere von Geflüchteten aus der Ukraine

Geflüchtete aus der Ukraine, die ihre privaten Haustiere mitgebracht haben und eine Unterkunft für diese Haustiere suchen, können sich an den Tierschutzverein TASSO e.V. wenden. TASSO e.V. eine Vermittlungsplattform für Unterkünfte für Mensch und Tier eingerichtet:

Vernetzung von Hilfsangeboten und Kontakt zur Partnerstadt Lutsk

Den Kreis Lippe verbindet eine offizielle Partnerschaft mit der Stadt Lutsk in der Ukraine. Im engen Austausch mit den Ansprechpartnern im Nordwesten der Ukraine werden nun Möglichkeiten der solidarischen Hilfe koordiniert. Für die Vernetzung von Hilfsangeboten können Sie sich an die wenden, die auch den Kontakt in die Partnerstadt Lutsk hält.

Unterstützung von ukrainischen Geflüchteten im Alltag: Kommunales Integrationszentrum

Im Bereich sind die Aufgabenbereiche rund um Integration im Kreis Lippe gebündelt:

  • Die unterstützt bei der Einwanderung und erleichtert neuzugewanderten Menschen das Ankommen in Lippe. Zugewanderte mit Beratungsbedarf können sich gerne direkt in der Servicestelle melden, dort wird zu den individuellen Möglichkeiten der Unterstützung beraten.
  • Das Kommunale Integrationszentrum informiert, unterstützt, begleitet und vernetzt die in der Integrationsarbeit tätigen Einrichtungen und Menschen.
  • Die Seiteneinstiegsberatung des Kommunalen Integrationszentrums unterstützt und berät bei der Suche nach einer Schule für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren, die neu im Kreis Lippe sind und deshalb nur wenig oder noch gar kein Deutsch sprechen.

Aktueller Hinweis: Sprachmittler gesucht

Um den Geflüchteten bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen, sucht der Kreis Lippe über sein Kommunales Integrationszentrum (KI) Übersetzer oder Personen mit guten Kenntnissen der ukrainischen Sprache. Sie sollen beim Ankommen in Lippe und Behördengängen helfen.

Interessierte können sich bei Dr. Frank Klute beim KI des Kreises Lippe per E-Mail oder unter 0 52 31 62 14 83 melden.

Hilfstransporte, Spenden und weitere Hilfsangebote für die Ukraine

Auch in Lippe werden Hilfsangebote organisiert und Spenden für die Menschen in der Ukraine gesammelt.

An folgende weitere Organisationen können Sie sich hierfür wenden:

Es gibt zahlreiche weitere Hilfs-Organisationen, die Spenden für Menschen in der Ukraine sammeln. Hier ein lediglich beispielhafter Überblick:

Informationen in ukrainischer und russischer Sprache

Hier finden Sie viele Informationen zur Einreise nach Deutschland und leben in Deutschland in ukrainischer und russischer Sprache. Außerdem finden Sie einen Link zu Informationen zur Corona-Schutzimpfung in ukrainischer und russischer Sprache.

Informationen allgemein

Für Menschen, die aus der Ukraine fliehen und nach Deutschland kommen, gibt es auf der Seite von Handbook Germany Informationen auch in ukrainischer und russischer Sprache. Handbook Germany ist ein Projekt, das von der Beauftragten der Bunderegierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert wird.

Auch auf den Seiten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und des Auswärtigen Amts gibt es Antworten auf die häufigsten Fragen zur Einreise und zum Aufenthalt in Deutsch, Ukrainisch und Russisch:

Informationen zur Corona-Schutzimpfung in ukrainischer und russischer Sprache

Die Impfstellen des Kreises Lippe in Blomberg, Detmold und Lemgo stehen allen Geflüchtete offen, jeder kann das Angebot nutzen, auch ohne Krankenkassenkarte. Auch das privat betriebene Impfzentrum in der Messehalle Bad Salzuflen geht diesen Weg.

Weitere Informationen zu Impfungen in Lippe finden Sie auf unserer Infoseite zur Corona-Schutzimpfung. Dort finden Sie die Informationen in deutsch und auch in viele weitere Sprachen übersetzt

Informationen zu Notruf-App

Die Webseite der nora-app bietet jetzt auch weitere Übersetzungen an. nora ist eine bundesweite Notruf-App für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen und bietet damit auch für Geflüchtete ein hohes Maß an Barrierefreiheit. Denn die App verwendet Piktogramme und ermöglicht eine einfache und intuitive Handhabung um einen Notruf auch über Sprachbarrieren hinweg zu senden.

Zivilschutz und Bevölkerungsschutz

Auch wenn sich im Osten von Europa Staaten in kriegerischer Handlung gegenüber stehen, ist es im Moment unwahrscheinlich, dass es auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zu einem Verteidigungsfall kommt.

In Deutschland ist im Verteidigungsfall allein der Bund für die äußere Sicherheit und die Verteidigung einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung (Zivilschutz) zuständig.

Flankiert wird dieses System durch den Bevölkerungsschutz eines jeden Bundeslandes, so auch in Nordrhein-Westfalen. Dieser ist für extreme Wetterlagen, Terroranschläge, Großunfälle und industrielle Havarien, großflächige und lang andauernde Stromausfälle, Pandemien sowie militärische Konflikte im Rahmen der öffentlichen Sicherheit und der Gefahrenabwehr zuständig. Die gesetzlichen Grundlagen für Nordrhein-Westfalen finden sich im Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) wieder.

Das Gesetz über den Zivilschutz und die Katastrophenhilfe des Bundes (ZSKG) beschreibt die Aufgaben des Zivilschutzes, durch nicht-militärische Maßnahmen die Bevölkerung, ihre Wohnungen und Arbeitsstätten, lebens- oder verteidigungswichtige zivile Dienststellen, Betriebe, Einrichtungen und Anlagen sowie das Kulturgut vor Kriegseinwirkungen zu schützen und deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern.

Die wichtigsten Informationen haben wir nachfolgend zusammengestellt, viele hilfreiche Informationen finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

Wichtige Bausteine für den Zivilschutz

Wichtige Säulen für den Zivilschutz sind unter anderem:

  • Selbstschutz- und Selbsthilfe
    Hierbei sind Ausbildungsmaßnahmen in der Ersten Hilfe mit Selbstschutzinhalten sowie die Brandschutzerziehung in den Schulen zu nennen.
    Ratgeber für das richtige Verhalten in Notlagen sowie zielgruppenspezifische Informationsangebote hält das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/warnung-vorsorge_node.html bereit.
  • Warnung der Bevölkerung
    Für die Erfassung der besonderen Gefahren, die der Bevölkerung in einem Verteidigungsfall drohen und die damit verbundene Warnung, etwa vor Raketenangriffen, ist der Bund zuständig. Um frühzeitig vor solchen aber auch anderen Gefahren zu warnen, gibt es ein flächendeckendes Sirenennetz in Lippe. Unterstützt wird dieses System von Rundfunkdurchsagen, Lautsprecherdurchsagen sowie zunehmend auch Warnungen durch internetbasierte Medien wie Apps.
    Hier einige Anbieter (Die Aufzählung ist nicht abschließend!):
    https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warn-App-NINA/warn-app-nina_node.html
    https://www.katwarn.de/
    Über diese beiden Apps werden Sie in Lippe vor anstehenden Gefahren gewarnt!

Sollte dieser besondere (Verteidigungs-) Fall eintreten, so werden Sie frühzeitig darüber informiert. Wichtig ist es dann, in Hinblick auf die verschiedensten Informationsmöglichkeiten (Sirenen, Rundfunkdurchsagen, TV-Programm, Presse sowie Apps) die Lage aufmerksam zu verfolgen und sich entsprechend zu verhalten. 

Jodtabletten

Der Kreis Lippe hat als Anrainer an das Atomkraftwerk Grohnde im Landkreis Hameln-Pyrmont eine ausreichende Anzahl an Jodtabletten vorrätig. Rund 1,5 Millionen Jodtabletten lagert der Bevölkerungsschutz Kreis Lippe.

Die Ausgabe der Jodtabletten würde das Landes Nordrhein-Westfalen oder der Bund anordnen. Die Katastrophenschutzplanung des Kreises Lippe sieht dazu Ausgabestellen in den Städten und Gemeinden im Kreis Lippe vor, damit sich die Lipper mit Tabletten versorgen können. Sollte also ein Fall eintreten, dass die Bevölkerung mit Jodtabletten versorgt werden muss, werden die Bürgerinnen und Bürger von der Katastrophenschutzbehörde über verschiedene Informationskanäle alarmiert und informiert. 

Wie kann ich meinem Kind oder meinen Schülern altersgerecht erklären, was in der Ukraine passiert?

Der Krieg in der Ukraine ist allgegenwärtig und viele Eltern und Lehrkräfte fragen sich, wie sie mit dem Thema umgehen. Der Fachbereich Familienberatung und Schulpsychologie hat eine Linksammlung zum Thema psychologisch-pädagogischer Umgang mit dem Krieg in der Ukraine zusammengestellt. Bei Problemen in der Familie oder in der Schule bietet die Familienberatung und Schulpsychologische Beratung vertrauliche und professionelle Beratung an. Die Familienberatung hat außerdem Informationen und Hilfestellungen für Familien zum Krieg in der Ukraine zusammengestellt.

Bei folgenden Anlaufstellen gibt es weitere Informationen, wie Sie das Thema Kindern und Jugendlichen altersgerecht vermitteln können:

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