Beratungs- und Unterstützungsangebote des Kreises Lippe: Angebote des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Lippe

04. Mär 2021

Um die Menschen in der Pandemie zu beraten und zu begleiten, gibt es beim Kreis Lippe vielfältige Angebote. Dabei wurden einige auf digitale Formate umgestellt, weitere sind erst aufgrund der Corona-Pandemie ins Leben gerufen worden, um die Menschen auch in der Pandemie coronakonform zu unterstützen.

Mit den neuen Regularien und Beschränkungen im Frühjahr 2020 kam in vielen lippischen Kommunen die Frage nach mehrsprachigem Material auf. Im Zuge dessen hat das Kommunale Integrationszentrum Kreis Lippe (KI) die eigene Homepage um eine komplett neue Rubik „Corona – mehrsprachige Informationen und Tipps“ erweitert (www.willkommen-in-lippe.de/corona). Neben einer Sammlung an mehrsprachigen Informationen rund um Corona werden hier auch eigens erstellte Sprachnachrichten und Schaubilder zum Herunterladen und Verbreiten kostenlos zur Verfügung gestellt. Die lippischen Kommunen können sich zudem jederzeit an das KI wenden, wenn zusätzliches mehrsprachiges Material benötigt wird. Weiterhin sind auf der Seite Unterstützungsangebote zur mentalen Gesundheit sowie „Bastel- und Spielideen gegen Langeweile“ zu finden. Hier gibt es besonders für Familien unterschiedliches Material, um kreativ durch diese Zeiten zu kommen. Ganz neu sind zudem die digitalen Lernspiele, die stetig erweitert werden.

Da nicht alle Menschen im Kreis Lippe die Möglichkeit haben, sich Material herunterzuladen und auszudrucken, haben die Koordinatoren einiger mehrsprachiger Elternbildungsprogramme des KI, wie zum Beispiel Griffbereit und Rucksack-Schule, für die Teilnehmenden seit nunmehr fast einem Jahr einen regelmäßigen Postversand ins Leben gerufen. In den Briefen finden sich unter anderem Vorlesegeschichten, Spiel- und Bastelvorlagen sowie Lernmaterial sowohl für Kinder als auch für Eltern. Jeder Brief ist eine kleine Überraschungs-Wundertüte und soll den Familien etwas Freude und neue Beschäftigungsideen bringen. Häufig dient das Material auch als Grundlage für die digitale Durchführung der Elternbildungsprogramme. „Hier sind viele Gruppenleiterinnen sehr kreativ in der Umsetzung und haben Lösungen gefunden, den Kontakt zu den Teilnehmenden trotz Kontaktbeschränkungen aufrecht zu erhalten“, erklärt Jessica Keitel, Projektkoordinatorin Griffbereit.

Für die psychosoziale Beratung sind zudem Sprachmittler im Einsatz. Linda Heidenreich, Projektleitung „Sprachmittler für psychosoziale Beratungen“, erläutert: „Uns ist bewusst, dass derzeit viele Institutionen ihr reguläres Angebot auf digitale Lösungen umgestellt haben. Wir finden es dennoch sehr wichtig zu betonen, dass auch Beratung weiterhin mithilfe unserer Sprachmittlerinnen und Sprachmittler durchgeführt werden kann. Einige haben hierfür Sonderdatenschutzvereinbarungen unterzeichnet und sind fit im Umgang mit Videoübersetzungen.“

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