16.03.2018

Grundschulbetreuung wagt Perspektivwechsel – KI hält Vortrag über interkulturelle Öffnung

Interkulturelle Elternarbeit, Mehrsprachigkeit und der Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen: Diese Themen standen im Mittelpunkt des pädagogischen Tages in der Offenen Ganztagsschule Horn-Bad Meinberg (OGS) der AWO, der vor kurzem stattfand.

Zum Thema „Interkulturelle Öffnung der Grundschulbetreuung unter besonderer Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit und Trauma-Erfahrung bei geflüchteten Familien“ haben die Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Kreises Lippe einen Vortrag gehalten und gaben den Angestellten der OGS hilfreiche Hinweise für den Kontakt mit betroffenen Personen. „Mein Team und ich gehen positiv gestärkt aus der Veranstaltung. Ich bin mir sicher, dass vieles von dem, was die Mitarbeiterinnen des KI vorgetragen haben, in unsere tägliche Arbeit einfließen wird“, bestätigte Sigrid Kuhlmann, Leiterin der OGS Horn-Bad Meinberg, am Ende der eintägigen Fortbildung.

Zuvor hatte Nesrin Bartel, Lehrerin und Mitarbeiterin im KI, über den potenziellen Nutzen einer mehrsprachigen Erziehung informiert. Ziel sei es, auch Kindern von Zuwanderungsfamilien eine erfolgreiche Schullaufbahn zu ermöglichen. Daher sei es von großer Bedeutung, auch die Eltern miteinzubeziehen.

Über typische Verhaltensmuster von traumatisierten Kindern und Jugendlichen und das richtige Verhalten bei auftretenden Symptomen berichtete Irmgard Weishaupt, Leiterin der Regionalen Schulpsychologischen Beratung im Kreis Lippe.

„Diese Fortbildung hat gezeigt, dass neben Schulen auch offene Ganztagschulen uns als Kooperationspartner schätzen, dies können wir als großen Fortschritt ansehen“, betonte Frau Alexandra Steeger, Leiterin des KI, zum Abschluss der Fortbildung.