Programm_2ForumOpenGovernme

Pilotprojektes "Bist du bereit? - Wege zum Open Government"

Offene Daten aus der Verwaltung als Umsetzung von kommunalem Open Government

Wenn eines in der Verwaltung vorhanden ist, dann sind es Daten. Daten als "Input" für angefragte Dienstleistungen oder aber solchen die für eine Aufgabenerledigung erhoben wurden. Gespeichertes Wissen über diese Daten gibt es aber in der Regel nicht. Das Bewusstsein hierüber und die damit verbundenen Potenziale anzuregen und Lösungsansätze aufzuzeigen war Ziel der Veranstaltung.

Begrüßung

M_Schräder_Begrüßung

Markus Schräder begrüßte die Teilnehmer des 2. Forum Open Government. Er spannte den Bogen von der Digitalisierung in der Verwaltung bis hin zu den offenen Daten und führte so die Teilnehmer thematisch ein.

 

Die Referenten eröffneten Perspektivwechsel...

Referenten_2ForumopenGov

(v.li): Organisator Markus Schräder, Jürgen Lenz, Jörg Jülkenbeck, Bernhard Krabina, Organisator Olaf Konrad

 

Gelebtes Open Government-   Was bedeutet das für den Verwaltungsalltag?

 

Referent_B_Krabina2_Forum_Open_Government

 

 

  der Vortrag >  

 

Mag. Bernhard Krabina (KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung Wien, Österreich)

Kernthemen:

 

  • Spannungsfelder
    • Dokumente vs. Daten
    • Menschen vs. maschinenlesbar
    • Dokument/Daten vs. Visualisierung

Abhängigkeiten zwischen Feldern :

Technisch <--> Wirtschaftlich <--> Rechtlich <--> Gesellschaftlich <--> Organisatorisch <--> Politisch

Die OGD-Prinzipien sind als Umsetzung im Open Government Vorgehensmodell realisierbar

 

  • ·Aspekte der  Daten-Kompetenzverteilungen“ Bund/Länder/Gemeinden
    • o Wo entstehen Daten?
    • o Wo werden sie aggregiert?
    • o Wer soll sie veröffentlichen?

Wo finde ich meine Daten?

Referent_J_Jülkenbeck2_Forum_Open_Government

 

  der Vortrag > 

 

Jörg Jülkenbeck (Bereich Statistik, Stadt Oberhausen)

Kernthemen:

Voraussetzungen für die Suche

  1. Beschreibung der Daten
  2. strukturierte Datenhaltung – Data Warehouse
  3. Erschließung von Daten

Datenmonitoring mit DUVA

 

  • · Erschließung der benötigten Daten
    • Beschreibung der Daten in natürlicher Sprache – Daten über Daten (Metadaten)
    • strukturierte Datenhaltung - Speicherung der Sach- und Metadaten in einem Data Warehouse
    • Adressatengerechte Darstellungen der Daten/Informationen - Präsentation

 

Referent_J_Lenz2_Forum_Open_Government

 

  der Vortrag > 

 

Jürgen Lenz (Statistik und Kreisentwicklung, Kreis Mettmann)

Kernthemen:

DUVA Einsatzszenarien  Dezentral vs. Zentral

  • Die Ideallösung gibt es nicht.
  • Man ist von politischen, organisatorischen Faktoren abhängig.
  • Man kann von Beispielen lernen, kopieren sollte man sie nicht.

Fazit

Open Government beinhaltet auch den Ansatz Regierungs- und Verwaltungshandeln hin zu Dritten zu öffnen. Open Data oder im Verwaltungsumfeld Open Government Data (OGD) versteht sich als eine Teilmenge von Open Government.

Ziel muss das Angebot verlässlicher Daten sein. In der Verwaltung muss zunächst eine "Inventur" zu den Daten erfolgen. Metadaten zu den Daten sind zu erfassen und eine Bewertung nach Kriterien. Der Nachfragebedarf ist letztlich zu ermitteln.